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Die BISTA-Skala ist die Messskala für die Bildungsstandards. Mit ihr werden die Testergebnisse von allen mit den Bildungsstandards verbundenen Tests (z. B. dem Bildungstrend des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen) gemessen. Sie zeigt an, welche Kompetenzstufe eine Schülerin oder ein Schüler in einem Test erreicht hat.

Die BISTA-Skala ist in fünf Kompetenzstufen unterteilt. Diese fünf Stufen sind wie folgt bezeichnet:

 V Optimalstandard
 IV Regelstandard plus
 III Regelstandard
 II Mindeststandard
 I Unter Mindeststandard

 

 

 

 

 

 

Die Kompetenzstufengrenzen wurden von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem IQB in einem umfangreichen und langwierigen Prozess unter Mitarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktikern sowie Lehrkräften ermittelt.

In der Bista-Skala sind für jedes Schulfach eigene Stufengrenzen festgelegt. Die Kompetenzstufengrenzen für das Fach Mathematik im Test VERA 3 sind beispielsweise folgende: Ab einem Punktwert von 390 BISTA-Punkten werden Lernende der Kompetenzstufe II zugeordnet. Kompetenzstufe III beginnt bei 460 Punkten. Ab 530 Punkten beginnt Kompetenzstufe IV. Kompetenzstufe V erreichen die Schülerinnen und Schüler ab 600 BISTA-Punkten.

Jede Testaufgabe (so bspw. auch Aufgaben aus VERA 3 und VERA 8) kann anhand ihrer Schwierigkeit einem bestimmten Punktwert auf der BISTA-Skala zugeordnet werden. Weist eine Aufgabe „A“ 312 Punkte auf der BISTA-Skala auf, ist sie deutlich leichter zu lösen als Aufgabe „B“ mit 493 Punkten.

Aus der Bearbeitung der Aufgaben können so Rückschlüsse auf die Kompetenzstände der Schülerinnen und Schüler gezogen werden. Dabei werden die Aufgaben für jeden Test bzw. jedes Testheft so ausgewählt, dass sie verschiedene Schwierigkeiten abbilden. So werden auch die Leistungen (sehr) schwacher und (sehr) starker Schülerinnen und Schüler differenziert erfasst. Die erwartete durchschnittliche Lösungshäufigkeit eines Testheftes liegt bei ca. 50 % bis 60 %.

 

Design: Emma Bechtold

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