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Deutschland beteiligt sich seit mehreren Jahren an verschiedenen internationalen Schulvergleichsstudien. Dazu zählen die OECD-Studie (OECD = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), die PISA-Studie (Program for International Student Assessment), die „Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung“ (IGLU) und „Trends in Mathematics and Science Study“ (TIMSS). Die Ergebnisse dieser Vergleiche, insbesondere der ersten PISA-Studie aus dem Jahr 2000, haben Schwächen im deutschen Bildungssystem aufgezeigt. In der Folge wurden Maßnahmen wie Bildungsstandards, Vergleichsarbeiten, Ganztagsschulprogramme und Forschung zur frühkindlichen Sprachförderung erarbeitet.

  • Die PISA-Studie erfasst Kompetenzen von 15-Jährigen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Sie wird alle drei Jahre erstellt und es nehmen 79 Länder und insgesamt mehr als 600.000 Schülerinnen und Schüler daran teil.
  • IGLU testet das Lesevermögen von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe. Die Testungen finden alle fünf Jahre statt. Die Ergebnisse aus dem Jahr 2021 wurden im Mai diesen Jahres veröffentlicht.
  • Die TIMSS ist eine internationale Bildungsvergleichsstudie und dokumentiert alle vier Jahre die Leistungen von Schülerinnen und Schülern in Mathematik und Naturwissenschaften am Ende der Grundschule.

Durch die Teilnahme an internationalen Schulvergleichsstudien können wichtige Erkenntnisse und Herausforderungen im Hinblick auf das deutsche Bildungssystem ermittelt werden.

 

Design: Emma Bechtold

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